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Das Dietz

Generationswechsel im Dietz

Das Dietz in Bopfingen erstrahlt nicht nur in neuem Design, nun bekommt das Hotel-Restaurant auch noch eine neue Website.
Im Zuge dieser Rundum-Erneuerung sprachen wir mit Karlheinz Hoch, dem neuen Inhaber, über sein Konzept, seine Bäckerei/Conditorei und das neue Design des Hotels.

Herr Hoch, die Deutschen sparen und sparen. Kein Wunder, dass billige Selbstbedienungs-Bäckereiketten momentan auf dem Vormarsch sind. Sie fahren mit Ihrer Bäckerei auf der genau entgegengesetzten Schiene. Warum?

Karlheinz Hoch: "Massenware bekommt man mittlerweile überall. Sie ist aber nicht jedermanns Sache. Wir wollen unseren Kunden etwas ganz Besonderes bieten, und zwar eine richtig leckere, frische, aromatische und mit Liebe hergestellte Brotspezialität, an die sie sich noch lange erinnern. Unsere Back- und Konditoreiwaren sind nach traditionellen Rezepten und mit ausgewählten Zutaten handgefertigt. Wir können unseren Kunden garantieren, dass dem Teig keine ungewollten Zusatzstoffe zugesetzt sind. Und das kommt sehr gut an."

Was steckt denn Besonderes in Ihrem Brot? Oder muss man heutzutage besser fragen, was steckt denn nicht in dem Brot?

Hoch: "Die Zutaten, die wir verwenden, sind alle ganz frisch und stammen fast alle aus der Region. Das Mehl und die Körner beziehen wir von der Altmühle, die Eier stammen vom Neumair-Hof aus dem Nachbarort Trochtelfingen. Wir verwenden keine Teigmischungen, vorgefertigte Teiglinge oder Zusatzstoffe. Bei uns ist noch alles Handarbeit, und wir wissen ganz genau, was in unseren Backwaren enthalten ist."

  

Sie und Ihre Frau Silke Myriam Hoch sind die neue Generation im Café Dietz. Ist für Sie ein Traum in Erfüllung gegangen?

Hoch: "Oh ja, definitiv! Meine Frau und ich wollten schon immer ein Café, eine Bäckerei oder eine Conditorei betreiben. Und nun betreiben wir sogar zusätzlich ein hübsches Hotel und ein nettes Restaurant - fünf Betriebe in einem!

Ich backe leidenschaftlich und experimentiere auch schon mal ganz gern mit neuen Torten oder Pralinen. Meine neuesten Kreationen sind zum Beispiel der Absinthtrüffel und die Rosetti-Praline, die ganz besonders exklusiv ist. Ich habe wirklich mein Hobby zum Beruf gemacht. Und meine Gäste sollen dies auch schmecken."

Im Zuge des Generationenwechsels haben Sie nicht nur Ihren Gästezimmern ein neues Outfit verliehen. Auch die Café- und Restaurant-Räume sehen anders aus als zuvor. Wer steckt dahinter?

Hoch: "Meine Frau ist eine ausgebildete Dipl.-Ing. Architektin. Sie hat den frischen Wind in das Dietz gebracht. Ihre Idee war es, einige der Gästezimmer in Themenzimmer umzugestalten. So haben die Gäste die Auswahl zwischen ganz individuell und gemütlich umgestalteten Zimmern. So gibt es bis jetzt unter anderem ein Irland-, ein Toskana-, ein Orient- und ein Afrikazimmer.

Sie hat auch die Café-Räume neu gestaltet. Die Räumlichkeiten erstrahlen nun in schönen, warmen Farben, die den Räumen eine richtige, angenehme Wohlfühlatmosphäre verleihen."

Das klingt ja nach einer Menge Arbeit. Wer von Ihnen ist für welche Bereiche zuständig?

Hoch:: "Die Arbeitsteilung klappt wirklich gut. So wie ich die Conditorei und Bäckerei leite, ist meine Frau für das Café, Restaurant und unser Hotel zuständig. Für Reisenanfragen, Gesellschaftstreffen und sonstige Festlichkeiten steht Sie unseren Gästen auch immer gerne mit vielen innovativen Ideen mit Rat und Tat zur Seite."

Danke für das angenehme Gespräch!